Rahmenkonzept
Beschreibung
Das für sämtliche Unternehmen verbindliche Rahmenkonzept legt die Prinzipien dar, die der Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER zugrunde liegen. Das Rahmenkonzept umfasst insbesondere folgende Elemente: Zweck und Inhalt, Zielsetzung der Jahresrechnung, Grundlagen der Jahresrechnung, zulässige Bewertungskonzepte und qualitative Anforderungen. Zudem werden die Grundsätze der Swiss GAAP FER bezeichnet und das Verhältnis zum Steuerrecht erläutert.
Entstehungsgeschichte
| Bis Ende 2005 | Die Struktur der Swiss GAAP FER bis und mit Ende 2005 war grundlegend anders aufgebaut als dies heute der Fall ist. Bis Ende 2005 bestand kein Rahmenkonzept wie es seit 2006 existiert. |
| 2003 | Der Fachausschuss diskutiert ausführlich die sich ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen und wie sich die Swiss GAAP FER, um ihre Relevanz aufrechtzuerhalten, weiterentwickeln müssen.
Aufgrund dessen wird die Überarbeitung bzw. Erarbeitung eines Rahmenkonzepts beschlossen und ins Arbeitsprogramm aufgenommen. Der Fachausschuss setzt eine Subkommission unter Leitung von E. Teitler ein, welche ein neues Rahmenkonzept erarbeiten soll. |
| 2003 – 2005 | Die Subkommission «Rahmenkonzept» erarbeitet einen ersten Entwurf, in welchem verschiedene Teile aus früheren FER-Standards zusammengeführt werden und um weitere Erklärungen ergänzt werden.
Das Rahmenkonzept enthält neu weitergehende Definitionen und Erklärungen, die zuvor entweder nicht vorhanden waren, oder in anderen FER-Standards verteilt auftaucht. |
| 2005 | Die Fachkommission verabschiedet das Rahmenkonzept und beschliesst die Inkraftsetzung per 1. Januar 2006. |
| 2006 | Erstmaliges Inkrafttreten des neuen Rahmenkonzepts. Das neue Rahmenkonzept ist anzuwenden für Geschäftsjahre, welche am 1. Januar 2006 oder später beginnen. |
Literatur (Auswahl)
Artikel Expertfocus:
- Teitler-Feinberg, «Swiss GAAP FER Rahmenkonzept mit Praxisbezug», Der Schweizer Treuhänder 4/2005